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Sonderausstellung im Natur-Museum Goldberg

ICON_TITLE Datum: 26.08.2026 bis 04.10.2026

ICON_TITLE Zeitraum: 10:00 bis 16:00 Uhr

ICON_TITLE Veranstaltungsort: Natur-Museum Goldberg, Müllerweg 2, 19399 Goldberg

Ab dem 26. August 2026 ist im Natur-Museum Goldberg die neue Sonderausstellung „Eugen Geinitz – Erforschung der Eiszeitlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ zu sehen.

Der Rostocker Geologie-Professor Franz Eugen Geinitz (1854–1925) prägte die geologische Erforschung in Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich. Als erster Landesgeologe Mecklenburgs widmete er sich der systematischen Untersuchung der Region und veröffentlichte über 230 wissenschaftliche Arbeiten. Die zweibändige „Geologie Mecklenburgs“ von 1922 stellt bis heute ein Standardwerk dar. Geinitz war ein wahrer Tausendsassa und als Hydro-, Geo- und Kartograph, sowie als Glaziologe und Paläontologe tätig. Zudem hinterließ er seine Spuren in weiteren Fachgebieten, die vom Natur- und Landschaftsschutz über die Bewahrung des regionalen Kulturerbes bis hin zur Rohstofferkundung des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns reichen. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entwicklung des Inlandeises über Norddeutschland während der letzten Eiszeit trugen maßgeblich zur regionalen Landschaftserforschung bei. Auch der Beginn der Erforschung der Lias-Tongrube bei Dobbertin lag in seinen Händen.

Die Sonderausstellung beleuchtet Geinitz‘ Wirken in der Erforschung der Eiszeitlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Besucherinnen und Besucher erfahren hier mehr über seine geologischen Erkenntnisse, seine Arbeit an der Mecklenburgischen Geologischen Landesanstalt und seinen Einfluss auf Wissenschaft und Praxis. Darüber hinaus werden Einblicke in die Entstehung und die geologischen Besonderheiten der Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns gegeben.

Einen Vortrag über Eugen Geinitz wird es im Herbst im Rahmen der Kaffee-Nachmittage im Museum geben.

Foto: Ammonit aus der Lias-Tongrube (Foto: Natur-Museum Goldberg/Ruchhöft)